25. Oktober 2013

Klimawandel begünstigt Wachstum giftiger Algen

Umgekippte Seen, tote Fische und kaum noch Pflanzen in stehenden Gewässern - auch das können die Folgen des Klimawandels sein.

Forscher der Universität von North Carolina in den USA haben herausgefunden, dass die globale Erwärmung in stehenden Gewässern vor allem giftigen Algenarten in die Hände spielt. Im Fachmagazin "Science" schreiben sie, dass die Milliarden Jahre alten Blaualgen dabei eine Schlüsselrolle spielen. Sie vermehren sich selbst in aufgeheizten Gewässern, in denen andere Algen kaum noch wachsen. Zusätzlich produzieren sie ein Gift, dass andere Algen und Fische in den Gewässern absterben lässt.

Die Forscher sagen, dass die giftigen Blaualgen nur durch Vorbeugung wirksam bekämpft werden können. Wenn also nicht genug gegen den Klimawandel getan würde, würden giftige Algen die Pflanzen- und Tierwelt in Seen immer häufiger verdrängen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)