28. Oktober 2013
Laut Schätzungen bestehen nur zwölf Prozent der Erdoberfläche aus Boden, der sich landwirtschaftlich nutzen lässt.
Gleichzeitig werden dort aber 90 Prozent aller Lebensmittel produziert. Die Umweltschutzorganisation WWF warnt davor, dass immer mehr wertvoller Boden verloren geht - durch Erosion und schlechte Anbaumethoden, zum Beispiel mit zu viel Dünger. Das Problem besteht weltweit, aber auch in Deutschland. Seit heute wird das Thema auf dem Fachkongress "Global Soil Week" diskutiert. Wie die "tageszeitung" schreibt, ist es schwierig, den Boden-Schwund genau zu beziffern. Das mache es aber auch kompliziert, für einen besseren Schutz zu sorgen. Außerdem sei eine Bodenschutzrichtlinie politisch kaum durchsetzbar. Das sehe man am Beispiel EU - dort liege ein Vorschlag seit Jahren auf Eis, weil ihn einzelne Staaten und die Agrarlobby blockierten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)