28. Oktober 2013
Die Devise "Mehr Wettbewerb" ist für die Wissenschaft nicht immer gut.
Das findet der Bamberger Soziologe Richard Münch. Er kritisierte im Deutschlandradio Kultur, das Forschungsranking an deutschen Hochschulen lasse die Unis immer stärker um Ansehen, Drittmittel und Studenten konkurrieren. Dadurch würden bestimmte Themen überforscht und andere an den Rand gedrängt. Münch sagte, verantwortlich für diese Entwicklung sei der Staat. Der sehe Bildung und Forschung nicht mehr als Kollektivgut, das durch Steuern finanziert werden müsse. Die Hochschulen seien deshalb auf sich allein gestellt.
Hier gibt es das ganze Interview zum Nachhören:
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)