28. Oktober 2013
Wer einen sicheren Arbeitsplatz haben will, der sollte sich vor allem in den MINT-Fächern anstrengen - also in Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.
Denn seit langem fehlen vor allem in diesen Bereichen Arbeitskräfte. Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat neue Zahlen vorgelegt. In diesem Jahr gab es 121.000 Arbeitskräfte zu wenig. Ein großer Teil der Stellen konnte aber trotzdem besetzt werden, mit ausländischen oder älteren Arbeitnehmern. Fachleute gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2020 1,4 Millionen Menschen mit MINT-Qualifikation fehlen werden. Deshalb empfehlen sie, dass sich junge Leute ohne Berufsausbildung vor allem in diesen Bereichen weiterbilden sollten.
Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, setzt außerdem auf Zuwanderung: In den letzten Jahren seien vor allem aus den Krisenländern in Südeuropa so genannte MINT-Akademiker zugezogen. Auch Zuwanderung aus China und Indien nannte er sehr wichtig.
Das Institut der deutschen Wirtschaft wird von Verbänden und Unternehmen der Privatwirtschaft getragen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)