29. Oktober 2013

Glasklar: Das ist Charleston

Passend zu unserem Tagesthema "90 Jahre Rundfunk" klären wir in der Rubrik "Glasklar", was "Charleston" ist.

"Charleston" ist ein US-amerikanischer Gesellschaftstanz im Vier-Viertel-Takt. In Europa wurde er 1925 durch die Sängerin Josephine Baker bekannt. Der Charleston ist mit 50 bis 75 Takten pro Minute ein sehr schneller Tanz. Zum Vergleich: Gewöhnliche Tänze liegen bei 30 bis 50 Takten pro Minute. Charakteristisch für den Tanz sind X-beinige Schritte und das Rudern mit den Armen. Dabei ist es wichtig, dass man in der Lage ist, einzelne Körperteile, zum Beispiel Arme und Beine, getrennt voneinander zu bewegen.

In den Anfängen des Rundfunks war beispielsweise Swing, also Musik auf die man Charleston tanzen konnte, im Radio beliebt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)