29. Oktober 2013

Staus verhindern , bevor sie entstehen: US-Elektroingenieur entwickelt ein Programm dafür

Da steht man im Stau und ärgert sich und fragt sich, ob wohl ein Unfall oder wieder eine Baustelle schuld daran sind.

Und dann löst sich der Stau irgendwann auf - einfach so. Ein Grund für das Auto-Gedrängel ist nicht in Sicht. Die Stauforschung beschäftigt sich schon seit den 1930er Jahren mit diesem Phänomen. Ein US-amerikanischer Elektroingenieur hat nun ein Programm entwickelt, das solche Staus von vornherein verhindern könnte. Denn die Verkehrsstörungen haben ihre Ursache meist in einem plötzlichen Bremsen, das sich wie in einer Welle nach hinten fortsetzt: Ein Auto bremst, das dahinter bremst noch stärker und länger, das dahinter wieder stärker und länger und so weiter: Der Stau ist da. Würden Autos immer in einem gewissen Abstand zueinander fahren, würde es nicht zu einem starken Abbremsen und damit zu Störungen kommen, hat der US-Forscher in Modellen gezeigt. Sein Computerprogramm reagiert darauf und soll Fahrassistenzsystemen in Autos helfen, genau diesen Abstand zum Vordermann zu halten. Das einzige Problem: Fast jedes Auto müsste das Programm haben. Fahrassistenzsysteme sind auf den Straßen aber noch selten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)