29. Oktober 2013

Kritik der Fahrradhersteller an Stiftung Warentest

Wer wissen will, was gut ist, verlässt sich oft auf Stiftung Warentest.

Kritik gibt es jetzt an einem Test von Elektrofahrrädern. Im Juni waren die Produktprüfer von Stiftung Warentest zu einem niederschmetternden Ergebnis gekommen. Kurz gesagt: viele Elektrofahrräder sind sehr teuer, aber Schrott. Beziehungsweise nicht belastbar. Die Hersteller waren empört und sprachen von "Panikmache". Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt, dass die Hersteller jetzt mit einer Schadenersatzklage drohen.

Sie argumentieren: Stiftung Warentest habe die Räder unter Laborbedingungen getestet, die nicht der Wirklichkeit entsprächen. Belastungen wie in diesen Tests kämen im wahren Leben niemals vor. Auch seien die Räder bei den Tests zu fest eingespannt worden - das entspreche nicht der europäischen Norm.

Kritik hatte es auch schon bei den Tests von Fahrradanhängern für Kinder gegeben. Viele hatte Stiftung Warentests als "giftig" bewertet. Eine Nachprüfung des TÜV ergab aber, dass die Grenzwerte viel zu streng angesetzt waren und eine Gesundheitsgefährdung nahezu ausgeschlossen war.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)