29. Oktober 2013
"Syrien ist für Journalisten der schlimmste Ort der Welt."
Das meint die Organisation "Reporter ohne Grenzen". Seit Anfang des Krieges vor zweieinhalb Jahren seien mindestens 25 Berufsreporter und 70 Bürgerreporter getötet worden. Viele seien verletzt worden und zu einem immer größeren Problem würden Entführungen.
Laut "Reporter ohne Grenzen" werden derzeit mindestens 16 Auslandskorrespondenten in Syrien vermisst. Dazu kämen noch viele Fälle, über die die Öffentlichkeit gar nichts wisse - denn oft wollten die Familien der Entführten das mit dem Lösegeld diskret klären, ohne den Preis durch zuviel Aufsehen in die Höhe zu treiben.
Viele Verbände raten Journalisten inzwischen davon ab, nach Syrien zu reisen. Die Lage sei so schlimm wie noch nie.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)