29. Oktober 2013
Stressesser leben ungesund und laufen Gefahr, dick zu werden.
Das war bis jetzt die vorherrschende Meinung in der Wissenschaft. Forscher der Universität Konstanz haben aber jetzt herausgefunden, dass Menschen, die in Stresssituationen mehr essen, nicht zwangsläufig schlechter dastehen, als sogenannte Stresshungerer. Die Wissenschaftler stellten fest: Stressesser gleichen die Kalorienzahl damit aus, dass sie in positiven Situationen weniger zu sich nehmen. Menschen, die hungern, wenn es stressig wird, essen dafür mehr, wenn es ihnen gut geht. Die Experten gehen noch weiter: Stressesser sollten ihrer Meinung nach nicht ermahnt werden, weniger zu essen. Das sei sogar kontraproduktiv. Es könnte noch mehr Stress auslösen und damit die komplette Ess-Balance durcheinanderbringen.
Die Forschungen sind im Fachmagazin ["Psychological Science" |http://pss.sagepub.com/content/early/2013/10/28/0956797613494849.abstract] erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)