29. Oktober 2013

Attraktivität hängt davon ab, ob man allein oder in einer Gruppe auftritt

Womanizer Barney Stinson aus der Fernsehserie "How I met your Mother" hat ihn den "Cheerleader-Effect" genannt.

Nun haben Forscher der University of California es bestätigt: Menschen wirken in einer Gruppe attraktiver, als wenn sie allein auftreten. Nach der Studie, die in der Fachzeitschrift "Psychological Science" veröffentlicht wurde, spielt uns die Wahrnehmung einen Streich: eine Gruppe nehmen wir als Ensemble wahr, die Gesichter wirken eher durchschnittlich. Und Durchschnittlichkeit wirkt auf uns attraktiv. Betrachten wir hingegen Gesichter einzeln, fallen all die Makel auf, die als wenig hübsch gelten. Und die Forscher sind optimistisch: Der Effekt sei zwar sehr klein, aber manch einer brauche jede Hilfe, die er kriegen könne.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)