30. Oktober 2013
Unser Tagesthema ist heute "Phosphor" und der ist ein Hauptbestandteil von Dünger. In der Rubrik "Glasklar" klären wir in diesem Zusammenhang, was das "Minimumgesetz" ist.
Das Minimumgesetz sagt aus, wie lange eine Pflanze wachsen kann. Das ist davon abhängig, wann ihr die erste Ressource ausgeht - also zum Beispiel Nährstoffe, Wasser oder Licht. Besteht ein Mangel, gedeihen Pflanzen nicht besser, wenn eine Ressource hinzugegeben wird, die schon ausreichend vorhanden ist.
Das Minimumgesetz lässt sich auch mit einem Bild erklären: Ein Fass, das aus verschieden langen Brettern gebaut ist, lässt sich nur bis zur Höhe des kürzesten Brettes mit Flüssigkeit füllen. Genauso kann ein Organismus sich nur so weit entwickeln, wie es die knappste Ressource erlaubt.
Der Agrarwissenschaftler Carl Sprengel veröffentlichte das Minimumgesetz 1828, der Chemiker von Justus von Liebig machte es später bekannter.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)