30. Oktober 2013

Schularchitektur: Deutschland soll sich ein Beispiel an Skandinavien und Japan nehmen

Eine Schule in Deutschland sieht immer noch so aus wie früher - ganz typisch aufgeteilt in Flure, Klassen- und Kursräume und eine Aula.

Das alles verspricht laut "taz" aber eben auch einen Schulalltag, den es schon vor 100 Jahren gab. Neue Baukonzepte könne sich Deutschland aber in Skandinavien und Japan abgucken. Als Beispiel nennt die Zeitung das Ørestad-Gymnasium in Kopenhagen. Für die etwa 1.000 Schüler gibt es fast keine Klassenräume. Die Schule besteht vielmehr aus einem gigantischen vierstöckigen Foyer, das aussieht wie eine große Shoppingmall. Die Unterrichtseinheiten finden teilweise in offenen Gruppenbereichen statt. Auch in der Grundschule im japanischen Uto fehlen die Innenmauern laut "taz" fast komplett. Stattdessen gebe es riesige Stellwände, aus denen immer wieder neue Lernbereiche gebaut werden könnten.

Ein Video zur Ørestad-Gymnasium in Kopenhagen gibt es hier .

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)