30. Oktober 2013
Auf dem neuen 10-Pfund-Schein in England ist die Autorin Jane Austen abgebildet.
Jetzt meldet sich deren Biografin zu Wort - und kritisiert das abgebildete Portrait. Die Bank of England habe für den Schein ein Bild von Austen verwendet, das die Autorin "dämlich" und "viel zu süß" aussehen lasse. Sie wirke dadurch allenfalls wie eine Mittelklasse-Autorin.
Das Portrait wurde 50 Jahre nach Austens Tod angefertigt, nach der Vorlage eines anderen Bildes. Das einzige Portrait von Austen, das zu ihren Lebzeiten angefertigt wurde, stammt von Austens Schwester. Auf dieser Zeichnung sieht sie eher verschlossen und bitter aus. Ihre Biografin meint, dieses Bild passe besser zu Austen: Schließlich seien ihre Werke extrem satirisch und zum Teil sehr dunkel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)