30. Oktober 2013

FIFA-Funktionär kritisiert Heuchelei um Menschenrechte

Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Weltmeisterschaft 2022 nach Katar vergeben. Vor Kurzem gab es Kritik, dass beim Bau der Stadien Menschenrechte verletzt würden. Gastarbeiter dort würden wie Sklaven behandelt, viele seien gestorben.

Ein hoher Funktionär der FIFA hält die Diskussion um Menschenrechte aber für "scheinheilig". Walter De Gregorio sagte, vom Fußball werde bei der Wettbewerbsvergabe immer erwartet, dass man sich um Menschenrechte kümmere. So kritisch sei man noch nicht mal mit der eigenen Regierung.

De Gregorio fragt, welche Grenze es geben sollte. Man könne auch die USA von allen Wettbewerben ausschließen, denn die betrieben schließlich das Gefangenenlager Guantanamo.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)