31. Oktober 2013

Rückspiegel: Vor 95 Jahren endete die österreichisch-ungarische Monarchie

In unserem "Rückspiegel" blicken wir diesmal 95 Jahre zurück.

Am 31. Oktober 1918 endete die österreichisch-ungarische Monarchie, auch k. und k.-Monarchie genannt, das steht für kaiserlich und königlich. Dank den Sissi-Filmen kennt diese Zeit fast jeder. Österreich-Ungarn bestand aber aus mehr als Wiener Schmäh und feurigen Paprika. Insgesamt beherbergte das Reich fast 53 Millionen Menschen, flächenmäßig war es nach Russland der zweitgrößte Staat Europas. Mit dabei waren unter anderem Teile Tschechiens, Italiens, Polens und mehrere Balkanländer.

All diese Nationalitäten strebten seit langem nach Unabhängigkeit, kurz vor dem Ende des Ersten Weltkrieges war es dann so weit: Ungarn kündigte die Union mit Österreich auf. Das bedeutete kurz darauf auch das Ende der Monarchie in der Region. Karl I. verzichtete zunächst auf seine Macht als Kaiser von Österreich und wenig später auch auf seinen Königstitel von Ungarn. Das ehemals riesige Reich zerfiel in viele kleine Republiken.

Hier gibt's alles noch mal zum Nachlesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)