31. Oktober 2013
Wer Handy oder Kamera wasserdicht machen will, muss sie bisher in ein teures Plastikgehäuse stecken.
Ein Team um den US-Forscher Samuel Graham will das in Zukunft überflüssig machen. Wie der "Telegraph" schreibt, experimentieren sie mit einer hauchdünnen Beschichtung. Dafür wird die Oberfläche mit bestimmten Stoffen bedampft, die dann aushärten und eine Schutzschicht bilden - 6.000 Mal dünner als das menschliche Haar und praktischerweise transparent. Bei einem Test versenkte der Wissenschaftler Elektronikteilchen mit der Beschichtung schon für zehn Tage. Er sagt aber, der Schutz sei so gut, dass Geräte damit für Monate in Salzwasser liegen können, ohne Schaden zu nehmen.
Die Technik soll auch für Unterwassersensoren und Implantate wie Herzschrittmacher genutzt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)