31. Oktober 2013

Austern suchen gern einen belebten Platz im Riff

Eine Großstadt klingt anders als ein Dorf und auch in den Ozeanen gibt es unterschiedliche Geräuschkulissen.

Austern können die Klänge zwar nicht hören. Die akustischen Schwingungen unter Wasser sind aber trotzdem sehr wichtig für sie. Denn die Muscheln orientieren sich an den Schwingungen, wenn sie sich einen Platz zum Niederlassen suchen. Das schreiben US-amerikanische Forscher in der Fachzeitschrift "Plos One". Sie haben in Laborversuchen und im Meer festgestellt, dass die Muscheln ein belebtes Riff bevorzugen. Die vielen Bewohner würden viel Lärm erzeugen und das zieht die Austern förmlich an. Im Gegensatz dazu würden die Muscheln den unbelebten Meeresboden eher meiden.

Austern treiben als Larven im Meer und können sich erst sesshaft machen, wenn sie einen Fuß gebildet haben, mit dem sie am Riff oder Meeresgrund haften können. Haben sie sich einmal für einen Platz entschieden, können sie ihn in der Regel nicht mehr verlassen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)