31. Oktober 2013
Metropolen in Asien werden in den kommenden Jahren mit erhöhten Umweltrisiken rechnen müssen.
Das schreibt eine britische Risikobewertungs-Agentur. Wie die "taz" berichtet, hat die Agentur einen Index entwickelt, der die Gefahr für Städte bewertet, von Stürmen, Extremregen und Hochwassern betroffen zu sein - und zwar als Folge des Klimawandels.
Für den Risiko-Index wurden insgesamt 50 Städte auf der ganzen Welt genauer untersucht. Dazu wurden Daten wie Lage, Entwicklungsstand, Bildungsgrad und Bodenschätze mit möglichen klimabedingten Katastrophen abgeglichen. Dem Index zufolge müssen vor allem Wachstumsregionen in Asien, zum Beispiel Großstädte wie Dhaka, Manila, Jakarta oder Kalkutta mit erhöhten Umweltrisiken rechnen. Heftige Unwetter könnten dann die Produktions- und Versorgungsketten von Unternehmen stören. Europäische Städte wie Berlin, London und Paris seien hingegen nur geringen Umweltrisiken ausgesetzt.
Der "Climate Change Vulnerability Index" wurde bereits zum fünften Mal erstellt. Kurz vor der UNO-Klimakonferenz in Warschau könnte er damit die Sensibilität für die wirtschaftlichen Schäden durch den Klimawandel erhöhen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)