31. Oktober 2013
Hartz-IV-Empfänger leiden besonders oft unter psychischen Krankheiten.
Eine Studie der Uni Halle-Wittenberg und des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) hat ergeben, dass mehr als ein Drittel der Arbeitslosen innerhalb eines Jahres mindestens eine psychische Beeinträchtigung hatte.
Für die Studie wurden die Daten von Krankenversicherungen ausgewertet. Viele Hartz-IV-Empfänger litten unter Depressionen und ähnlichen psychischen Störungen.
Unklar ist, wie die Krankheiten und die Arbeitslosigkeit zusammenhängen. Den Forschern zufolge gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder, jemand ist schon vor der Arbeitslosigkeit psychisch krank - und findet wegen seiner Krankheit keinen Job. Oder es ist so, dass Menschen wegen ihrer Arbeitslosigkeit psychisch krank werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)