31. Oktober 2013
Das Ritual des Fluchens verbindet man eher mit Voodoo-Praktiken aus Mittelamerika oder Afrika.
Flüche wurden aber offenbar auch im Römischen Reich ausgesprochen. In einer altrömischen Villa in Jerusalem haben Archäologen jetzt eine solche Bannschrift gefunden. 1700 Jahre alt ist sie und wurde von einer Frau namens Kyrill verfasst. Darin fleht sie sechs verschiedene Götter an, ihren männlichen Feind Jennis gefügig zu machen. Offenbar lagen die beiden in einem Rechtsstreit.
Die israelische Altertumsmbehörde meldete schon mehrere Funde von Fluchschriften. Sie betreffen nicht nur Menschen. Auch Rennpferden wurden Blindheit oder Beinbrüche gewünscht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)