1. November 2013
Wenn Hunde mit dem Schwanz wedeln, freuen sie sich.
Stimmt so nicht - sagen jetzt Wissenschaftler aus Italien. Die Verhaltensforscher sind bei ihren Experimenten zu dem Schluss gekommen, dass es darauf ankommt, in welche Richtung die Hunde wedeln.
Ist das Wedeln von vorne gesehen nach links gerichtet, ist der Hund demnach tatsächlich gut gelaunt. Ist das Wedeln aber nach rechts gerichtet, sei der Hund übel gelaunt.
Was Menschen nicht auf Anhieb erkennen, sollen Artgenossen durchaus lesen können: Im Experiment lösten Videos von rechtswedelnden Hunden bei den tierischen Testteilnehmern Stress aus - und führten teilweise zu einem doppelt so hohen Puls.
Die Forscher erklären sich das Rechtswedeln (Eigenperspektive Hund) bei guter Laune damit, dass dann die linke Gehirnhälfte aktiv ist, die für positive Gefühle zuständig ist. Menschen könnten also lernen, durch das richtige Lesen des Schwanzwedelns, die Gemütslage ihres Hundes genauer einzuschätzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)