1. November 2013
Mittelamerika gehört schon länger zu den Weltgegenden, wo das Dengue-Fieber vorkommt.
So schnell wie gerade hat es sich aber auch dort wohl selten ausgebreitet. In Nicaragua zum Beispiel stecken sich nach Angaben der Regierung im Moment acht Menschen pro Stunde neu mit Dengue-Fieber an. Insgesamt sind es schon mehr als 5000 Fälle dieses Jahr.
Die Regierung lässt jetzt in der Hauptstadt Managua Mitarbeiter von Haus zu Haus gehen. Sie sollen nach weiteren Infizierten suchen. Und vor allem sollen sie den Überträger des Dengue-Virus ausräuchern. Das ist eine Stechmücke. 14 Menschen sind in diesem Jahr in Nicaragua an Dengue-Fieber gestorben. Die Krankheit beginnt häufig wie eine normale Grippe. Sie kann aber zu heftigen Gelenkschmerzen führen und auch zu inneren Blutungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)