1. November 2013
Für die meisten US-Amerikaner heißt, eine Waffe im Haus zu haben, sich gegen Eindringlinge schützen zu können.
Für viele weiße Bürger bezieht sich das wohl vor allem auf schwarze Eindringlinge. Britische und australische Forscher haben herausgefunden, dass US-Bürger mit rassistischer Einstellung auch häufiger Schusswaffen besitzen. Außerdem sind sie eher dafür, dass man versteckt Waffen tragen darf. Einer der Forscher gibt an, die Argumente gegen mehr Waffenkontrolle seien oft unlogisch. Weiße seien häufiger gegen striktere Gesetze als Schwarze. Dabei sei die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich ein Weißer selbst mit seinem Gewehr umbringt, als dass er von jemand anderem erschossen wird.
Die Wissenschaftler bemängeln auch, in den USA gebe es kaum Forschung zu Schusswaffen. Die Regierung habe vor rund 15 Jahren alle Gelder dafür gekappt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)