1. November 2013

Steuer auf Softdrinks: Britische Forscher sagen weniger Übergewichtige voraus

Mexiko hat gerade eine Steuer auf Junkfood eingeführt, als Maßnahme gegen Übergewicht.

Glaubt man Forschern der britischen Universität Oxford, dann ist das der richtige Weg. Die Wissenschaftler haben eine Schätzung abgegeben, was so eine Steuer bringen könnte, wenn sie auf zuckerhaltige Getränke erhoben würde. Ihrer Rechnung nach könnte es alleine in Großbritannien etwa 180.000 Übergewichtige weniger geben, wenn Limonaden teurer wären. Nötig wäre dafür eine Steuer von 20 Prozent.

Die Forscher schätzen in ihrem Artikel im "British Medical Journal", dass durch die Steuer etwa 15 Prozent weniger Softdrinks verkauft würden und dass stattdessen mehr Saft, Milch und Diät-Drinks getrunken würden. Jede Alternative sei besser als Zucker-Getränke. In Großbritannien gelten mehr als 15 Millionen Menschen als übergewichtig. Das ist jeder vierte Einwohner.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)