1. November 2013
Trotz diverser Lebensmittelskandale - bei Gewürzen haben wohl die wenigsten bisher mit gepanschter Ware gerechnet.
Offenbar zu Unrecht. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung hat jetzt einen mobilen Gewürzsensor entwickelt, der genau solche Fälle aufdecken soll. Er zeigt an, falls zum Beispiel Paprikagewürz mit dem geruchlosen Senfmehl gestreckt wurde. Oder falls sich durch falsche Lagerung oder Transport Schimmelpilze eingeschlichen haben.
Laut den Entwicklern reichen schon wenige Gramm eines Gewürzes aus. Die werden in die Kammer des Geräts gelegt, sodass die Aromen die Luft darin erfüllen können. Die Geruchsstoffe werden dann in ihre Einzelteile zerlegt und analysiert. Bisher sind dazu teure Tests im Labor nötig und geschulte menschliche Geruchstester. Bisher gibt es das neue Gerät aber nur als Prototypen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)