1. November 2013
Elektro-Autos haben das Problem, dass sie mit ihren Akkus häufig nur eine geringe Reichweite haben.
Außerdem sind die Batterien schwer und sorgen auch damit für einen hohen Stromverbrauch. Wissenschaftler von der Technischen Universität Luleå in Schweden versuchen deshalb, mehr aus den Akkus herauszuholen. Die Forscher wollen erreichen, dass die Akkus an verschiedenen Stellen im Auto verbaut werden können und zusätzliche Funktionen übernehmen. Dazu benutzen sie formbare Batterien, die sie in Türen oder Heckklappen verbauen, beziehungsweise diese ersetzen. Bei einem Wagen in der oberen Mittelklasse konnten sie dank der Akku-Heckklappe die Zusatzbatterie für die Start-Stop-Automatik einsparen. Bei anderen Elektro-Autos trägt der Akku schon jetzt dazu bei, das Fahrgestell zu versteifen.
Problematisch ist allerdings, dass die Akkus bislang mit leicht entflammbaren Chemikalien befüllt und deshalb nicht für jeden Einsatz geeignet sind. Experten rechnen erst in zehn Jahren mit beliebig formbaren Akkus, die diese Probleme nicht mehr haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)