1. November 2013
Nacktfotos und erotische Filme: gerade, wenn Jugendliche verliebt sind, machen einige von sich solche Aufnahme.
Wenn die Liebesbeweise aber irgendwann unkontrolliert im Internet auftauchen, kann das fatale Folgen haben: vom Freundschaftsbruch bis zum Suizid. Das sagte Michael Hummert vom Institut für Sexualpädagogik in Dortmund dem Evangelischen Pressedient. Die Wissenschaftler sprechen in diesem Fall vom sogenannten "Sexting". Laut einer aktuellen Studie der Hochschule Merseburg haben 19 Prozent der 16 bis 18-jährigen Mädchen solche Aufnahmen von sich machen lassen. Bei den Jungen sind es 11 Prozent. Wenn die Bilder schon auf dem Schulhof rumgereicht werden, sollten sich Jugendliche und Eltern Hilfe bei einer Beratungsstelle suchen.
Sexting wird in anderen europäischen Ländern mit großer Sorge verfolgt, zum Beispiel in der Schweiz. Dort wurde eine landesweite Kampagne gestartet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)