1. November 2013
Dass warmes Wasser schneller gefriert als kühles, beschäftigt Denker schon seit Aristoteles.
Physiker von der Nanyang-Universität in Singapur sind der Lösung jetzt ein ganzes Stück näher gekommen. Wie der "Telegraph" schreibt, führen die Wissenschaftler das Phänomen auf die ungewöhnliche Interaktion der Wassermoleküle zurück.
Die Fakten: Jedes Wassermolekül ist durch eine elektromagnetische Verbindung an sein Nachbarmolekül gekoppelt. Diese Wasserstoffverbindung sorgt nicht nur für die Oberflächenspannung, sondern ist auch dafür verantwortlich, wie Wassermoleküle Energie speichern oder freigeben. Und das wiederum hängt auch mit dem Ausgangszustand des Wassers zusammen. Die Forscher fanden heraus: Warmes Wasser kann Energie schneller freisetzen, als kaltes - und somit bilden sich im warmen Wasser auch schneller Eiskristalle als im kühlen Nass.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)