4. November 2013

NSA-Affäre könnte USA Milliarden kosten

Der NSA-Skandal wird für die USA möglicherweise ziemlich teuer.

Nicht, weil es Strafen gibt. Die Internetindustrie befürchtet nach einem Milliardenverluste, weil Kunden aus dem Ausland nicht mehr in Cloud-Projekte vertrauen. Bei denen speichern Firmen ihre Daten auf Servern in den USA. Nach Angaben eines Verbands der Serverbetreiber haben bis jetzt zehn Prozent der Kunden aus dem Ausland ihre Verträge wegen der Enthüllungen über den Geheimdienst NSA gekündigt. Mehr als die Hälfte hätte angegeben, auch in Zukunft keine Daten in den USA mehr speichern zu wollen. Cloud-Dienste werden oft von Unternehmen benutzt. Sie müssen - nach allem, was bekannt ist - Wirtschaftsspionage durch die NSA befürchten.Große

Internetunternehmen wie Google, Yahoo oder Dropbox nennen zu möglichen Verlusten keine Zahlen. Analysten gene aber davon aus, dass der Schaden zwischen 35 oder sogar 180 Milliarden Dollar liegen könnte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)