4. November 2013
Fünf Jahre ist es her: Im Rückspiegel blicken wir auf den 4. November 2008. An diesem Tag wurde Barack Obama zum US-Präsidenten gewählt - als erster Schwarzer in der Geschichte.
Obama kam an diesem Tag auf 53 Prozent der Wählerstimmen. Sein Gegner von den Republikanern, John McCain, schaffte 46 Prozent. Obama hatte sich vorher über ein Abgeordnetenmandat in Illinois und einen Sitz im US-Senat bis zum Präsidentschaftskandidaten hochgearbeitet.
Der Beginn seiner Präsidentschaft war von vielen Hoffnungen begleitet. Am stärksten drückte sich das wohl im Friedensnobelpreis aus. Dieser wurde ihm rund ein Jahr nach der Wahl verliehen - für seine ersten Schritte, die Welt zu versöhnen. Obama wurde zum Beispiel seine Rede an die islamische Welt an der Universität Kairo hoch angerechnet.
Bis heute ist Obama allerdings hinter den Erwartungen zurück geblieben. Der Hoffnungsträger wird zermürbt durch die Radikalopposition der Republikaner im US-Parlament. Das Magazin "Forbes" sieht ihn mittlerweile nicht mehr als mächtigsten Mann der Welt. Obama hat nach seiner Wiederwahl 2012 noch drei Jahre im Amt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)