4. November 2013
Städte werden immer wichtiger - vor allem in Zeiten von Klimawandel, Terrorismus und Globalisierung.
Davon ist zumindest der Politologe Benjamin Barber überzeugt. Er meint, dass sie länderübergreifende Herausforderungen besser angehen könnten, als Nationalstaaten, die sich über ihre Unabhängigkeit definieren. Der Vorteil von Stadtpolitikern sei, dass sie sich als pragmatische Problemlöser sähen. Wer Bürgermeister von New York werde, sei deshalb auch für die Deutschen wichtig. Der Politologe ist überzeugt, dass Städte viel besser zur modernen Welt passen als Nationalstaaten. Begründung: Sie haben keine Mauern, sind multikulturell und bauen auf Netzwerken auf.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)