4. November 2013

Spurensuche : Warum heißen weniger US-Amerikaner als erwartet John Smith?

Wo sind die ganzen John Smiths geblieben?

Eigentlich müsste es 7.000 mehr Menschen mit diesem Namen geben. Smith sei der häufigste Nachname in den USA, John der häufigste Vorname. Wenn beide statistisch gleichmäßig verteilt wären, müsste es rund ein Viertel mehr John Smiths geben als tatsächlich in den USA leben. Stattdessen sind die häufigsten männlichen Vornamen der Smiths James, Michael und Robert. Das Magazin präsentiert zwei mögliche Erklärungen: John Smith wird oft als Synonym für "jedermann" verwendet, ähnlich wie Max Mustermann in Deutschland. Eltern könnten solche "Gesichtslosigkeit" also vermeiden wollen. Eine andere Theorie betrifft die Herkunft der Namensträger. John sei als katholischer Name typisch für Einwandererfamilien aus Irland, Italien und Polen. Der Nachname Smith komme in diesen Ländern aber kaum vor. Daher sei auch die Kombination aus beiden seltener als erwartet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)