4. November 2013

Ärmere Briten sparen zuerst bei Vitaminen

Erst kommt das Fressen, dann die Vitamine.

Eine Studie des britischen Instituts für Finanzstudien hat ergeben, dass die Briten rund neun Prozent weniger Geld für Lebensmittel ausgeben. Grundlage sind Marktforschungsdaten von 15.000 Haushalten. Gespart werde vor allem bei Obst und Gemüse, zugunsten von mehr fett- und zuckerhaltigen Lebensmitteln. Als Grund geben die Forscher niedrigere Einkommen und steigende Nahrungsmittelpreise an. Am deutlichsten sei die Veränderung bei Rentnern und Familien mit Kindern. Sie sparten besonders stark beim Essen. Die Wissenschaftler geben zu Bedenken, dass es auch Familien mit geringeren Einkommen hinbekämen, weiterhin gesund zu essen. Jetzt müsse man herausfinden, warum das in anderen Haushalten nicht klappt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)