4. November 2013
Am Anfang ist eine Zelle - und davon ausgehend entwickelt sich im Laufe der Zeit eine hochkomplexe Einheit - ein Mensch oder eine Pflanze.
In der Nano-Technologie versuchen Wissenschaftler genau dieses Prinzip zu kopieren. Forscher aus Deutschland und Finnland haben jetzt ein neuartiges Prinzip vorgestellt, dass diese Selbstorganisation im Kleinen möglich macht. In einem Fachmagazin berichten sie, dass sie es geschafft haben, große Moleküle so zu programmieren, dass sie sich zu mehr als doppelt so großen Nanopartikeln zusammengeschlossen haben. Die Forscher sagen: bislang gibt es für ihre Ergebnisse noch keine konkrete Anwendung in der Praxis. Grundsätzlich ist das Ziel solcher Forschung aber, in Zukunft zum Beispiel maßgeschneiderte künstliche Zellen herzustellen oder auch Elemente für die Mikro- oder Nanorobotik.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)