4. November 2013
Pralle Sonne, eisiger Wind und klirrende Kälte - Isolierfenster müssen so einiges aushalten.
Und nicht immer schaffen sie das unbeschadet. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut in Duisburg haben jetzt spezielle Sensoren entwickelt. Sie sollen dabei helfen, Isolierfenster noch dichter zu machen.
Bei steigender und fallender Temperatur ändert sich auch der Druck zwischen den beiden Scheiben eines Isolierfensters. Das kann zu kleinsten Rissen führen, die für das bloße Auge kaum sichtbar sind. Die Folge bemerkt man allerdings schon: Die Fenster verlieren ihre isolierende Wirkung.
Spezielle Messgeräte sollen dabei jetzt Abhilfe schaffen. Es handelt sich um Sensoren, die nur wenige Millimeter dick sind und in den schmalen Raum zwischen den Fensterscheiben passen. Diese Sensoren können die Temperatur und den Druck im Inneren des Fensters messen und die Daten nach außen funken. Das neue Verfahren soll den Herstellern bei der Produktion und Konstruktion von Isolierfenstern in Zukunft helfen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)