4. November 2013
Die Unterschiede sind immens.
Die Vorstände deutscher Top-Konzerne verdienen im Schnitt 53 Mal so viel wie ein Beschäftigter in ihrer Firma. Das geht aus einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor. Am größten waren die Gehaltsunterschiede bei Volkswagen. Dort haben die Vorstandsmitglieder der Untersuchung zufolge im Jahr 2011 170 Mal so viel bekommen wie ein durchschnittlicher Angestellter. Am geringsten war die Differenz bei der Commerzbank. Deren Vorstände mussten als Bedingung für staatliche Finanzhilfen eine Gehaltsgrenze akzeptieren.
Für die Studie hatten die Experten der Hans-Böckler-Stiftung die Geschäftsberichte der 30 Dax-Unternehmen aus dem Jahr 2011 ausgewertet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)