5. November 2013
Das Olympische Feuer wird traditionell ein paar Monate vor den Spielen im griechischen Olympia entzündet und dann per Fackel ins nächste Gastgeberland gebracht.
Die Olympischen Winterspiele finden im Februar im russischen Sotschi statt, der Fackellauf von Olympia dorthin ist der längste der Geschichte. Und offenbar auch ein ziemlich problematischer. Ein Fernsehsender berichtet, die Fackel sei während der ersten sechs Tage acht Mal ausgegangen. Eine Journalistin, die den Fackellauf begleitet, spricht sogar von 44 Mal.
Die Organisatoren des Laufs in Russland meinen, so etwas komme schon mal vor, das sei auch vor anderen Spielen schon passiert. Eine genaue Zahl wollten sie allerdings nicht nennen.
Das Problem an der Fackel ist: Sie wurde von einer Firma entwickelt, die eigentlich Raketen herstellt und sollte besonders robust sein und extreme Temperaturen aushalten. Offenbar stimmt aber etwas mit der Gaszufuhr nicht. Die Firma selbst meint, sie habe mit Olympischen Fackeln eben noch keine Erfahrung gehabt.
Die Regeln für das Olympische Feuer besagen, dass es niemals ausgehen darf. Sonst müsste es wieder aus Olympia geholt werden. Deswegen wird die Flamme zur Sicherheit zusätzlich zur Fackel in speziellen Laternen mitgeführt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)