5. November 2013

Mediziner: Kinder bekommen oft zu niedrige Medikamenten-Dosis

Viele Eltern wollen ihre Kinder schützen und geben ihnen lieber weniger als mehr Medikamente.

Forscher der Uniklinik Erlangen halten davon wenig. Sei die Dosis zu gering, wirke das Medikament nicht, die Nebenwirkungen gebe es aber trotzdem. Die Wissenschaftler haben die Daten von 17.000 Kindern und Jugendlichen ausgewertet. Bei 10 bis 15 Prozent hätten die Eltern die Medikamente zu niedrig dosiert.

Besonders problematisch ist das den Forschern zufolge, wenn es um Antibiotika geht. Werden die zu hoch oder eben zu niedrig dosiert, bilden sich schneller Resistenzen und andere Antibiotika wirken nicht mehr richtig.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)