5. November 2013

Britische Uni verbietet Sombreros als Verkleidung

Diese "political correctness" geht den Studenten der britischen Uni Birmingham zu weit. Die Studentenvereinigung schreibt ihnen vor, wie sie sich verkleiden dürfen und wie nicht.

Die Organisation hatte die Vorgaben gemacht, um Diskriminierung zu verhindern. Auf der Liste der verbotenen Kostüme steht jetzt auch der mexikanische Sombrero-Hut. Die Zeitung "Telegraph" schreibt außerdem, dass sich eine Gruppe von Studenten als Band "Village People" verkleidet hätte. Ein Mitglied war immer als Indianer verkleidet. Der Student, der dieses Kostüm trug, wurde bei einer Party nicht reingelassen - mit dem Argument, auch dieses Kostüm sei rassistisch.

Die Studenten kritisierten, jetzt sei quasi jede Verkleidung verboten. Wenn man Rassismus schon da wittere, wo keiner sei, könne man schlechter auf echten Rassismus reagieren. Die Univereinigung meint: Sich als Mexikaner zu verkleiden, schüre gewisse Vorurteile und beleidige Menschen, auch ohne, dass das die Absicht hinter der Verkleidung sei.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)