6. November 2013

Antarktis könnte Rekord-Eisbohrkerne bieten

50 Millionen Euro, um im Eis zu bohren?

Für Wissenschaftler ist das eine lohnende Investition. Sie haben in der Antarktis Stellen gefunden, in denen sie nach besonders langen Eiskernen bohren könnten und das ist eben sehr teuer. Die Bohrkerne sollen dann Aufschluss über Klimaveränderungen geben, die anderthalb Millionen Jahre zurückreichen. Damals wechselten sich Warm- und Kaltzeiten auf der Erde noch viel schneller ab. Nämlich alle 40.000 Jahre - später waren es laut den Forschern Intervalle von 100.000 Jahren.

Bohrkerne sind für Wissenschaftler interessant, weil das Eis darin Luftblasen enthält. Die geben Aufschluss darüber, aus welchen Gasen die Erdatmosphäre zu einer bestimmten Zeit bestand. So können Forscher dann etwas über das Klima herausfinden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)