6. November 2013

Symbiose passt sich Umweltbedingungen an

In schwierigen Zeiten müssen Partner mehr in ihre Beziehung investieren als sonst.

Wissenschaftler der Stanford Universität haben herausgefunden, dass das auch in einer Symbiose-Gemeinschaft in Süd- und Mittelamerika so ist. Sie besteht aus einem Baum, von dem sich Schildläuse ernähren - die sind wiederum Futter für Ameisen, die den Baum vor Eindringlingen schützen.

Wenn es besonders trocken ist, produziert der Baum nach Angaben der Wissenschaftler mehr Zucker. Über die Schildläuse nehmen die Ameisen diesen auf, vermehren sich stärker und werden auch deutlich aggressiver. Das ist gut für den Baum, denn gerade bei Trockenheit kann er es sich nicht leisten, Blätter durch Eindringlinge zu verlieren, weil sie dann nicht so schnell nachwachsen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)