6. November 2013
Kinder und Jugendliche in Deutschland könnten besser auf die Nutzung von Internet und Co. vorbereitet sein.
Das meint der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger. Seiner Ansicht nach ist die Medienbildung bei uns mangelhaft. Bei einer Fachtagung im nordrhein-westfälischen Landtag sagte er, es müsse mehr für den präventiven Jugendmedienschutz getan werden.
Medienbildung sei derzeit ein bunter Flickenteppich. Notwendig sei eine Fördereinrichtung, die mit genug Geld ausgestattet sei und die Interessen von Kindern und Jugendlichen wahrnehme. Angesichts der sich verändernden Medienwelt könne der Schutz vor schädlichen Inhalten nicht mehr funktionieren wie noch vor zehn oder zwanzig Jahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)