6. November 2013
Zu viel Stress macht krank - und zwar bis in die Knochen.
Denn dort werden weiße Blutkörperchen produziert. Und genau die werden US-Wissenschaftlern zufolge durch chronischen Stress beeinträchtigt. Eine Studie an Mäusen zeigte, dass sich die Genaktivität in den weißen Blutkörperchen veränderte und zwar so, dass es ständig Immunreaktionen gab.
Die weißen Blutkörperchen produzierten deutlich mehr entzündungsfördernde Stoffe als normal. Eigentlich sollen so nur kurzfristig Erreger ausgeschaltet werden. Eine Dauerproduktion fördert aber Diabetes, Herzerkrankungen, Fettleibigkeit oder andere Krankheiten.
Die Ergebnisse der Mäuse-Studie bestätigen nach Angaben der Wissenschaftler Tests an Menschen, die ebenfalls unter Dauerstress standen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)