6. November 2013

Neue Forschergruppe will Geschichte des Gebisses analysieren

In der Entwicklung der Menschheit wurde das Hirn immer größer und die Zähne immer kleiner.

Das ist etwas, was Wissenschaftler schon über die Geschichte unseres Gebisses wissen. Jetzt wollen sie das Thema genauer erforschen - zum Beispiel auch, welche Rolle dabei die Ernährung spielte. Dazu gründet sich in Leipzig eine neue Forschergruppe, die für fünf Jahre mit Geld von der Max-Planck-Gesellschaft gefördert wird.

Praktischerweise ist Zahnschmelz das härteste Material in unserem Körper, das auch nach dem Tod sehr lange überdauern kann. Forscher können also auf Fossilien zurückgreifen, die mehrere Millionen Jahre alt sind. Aber sie wollen auch schauen, wie sich das Gebiss bei anderen Lebensformen entwickelt hat - konkret bei Hunden, denn bei denen hat die Evolution eine Vielfalt von Schnauzen- und damit auch Zahn-Formen hervorgebracht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)