6. November 2013
In China bieten immer mehr Krankenhäuser Selbstverteidigungskurse für Ärzte an.
Besonders Karate und Taekwondo sind sehr beliebt. Der Sprecher eines Klinikums in der südchinesischen Provinz Zhejiang sagte, Ärzte und Pfleger sollten sich so besser bei gewalttätigen Angriffen schützen können. Erst vor drei Wochen habe ein Patient in seinem Krankenhaus mit einem Messer auf drei Ärzte eingestochen - ein Mediziner ist daran gestorben. Laut der Ärztevereinigung gab es in der südchinesischen Provinz im vergangenen Jahr fast 3.000 gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Ärzten und Patienten. Der Grund: Die Patienten und ihre Angehörigen seien unzufrieden mit der Behandlung. Sie würden erwarten, dass sie geheilt werden, weil sie dafür Geld bezahlt hätten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)