6. November 2013
Ein neues Frostschutzmittel soll Schnellzüge vor der Vereisung schützen.
Derzeit probiert die Deutsche Bahn an mehreren Schnellzügen ein Gemisch aus Propylen-Glykol und Wasser aus. Von unten werden die Fahrzeuge besprüht.
Schnell fahrende Züge saugen Schnee an. Dieser setzt sich in Klumpen unter dem Fahrzeug fest. Lösen sich die Klumpen, wirbeln sie Schottersteine hoch, die dann mit Wucht das Blech der Züge beschädigen.
Das Mittel soll dies nun verhindern. Die Bahn erwartet, dass die Züge nur noch 15 Minuten enteist werden müssen anstatt wie vorher drei bis vier Stunden. Das Frostschutzmittel ist nach Angaben der Bahn biologisch abbaubar und ungiftig. Es wird an Verbindungen nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande erprobt.
Im vergangenen Winter hatten vereiste Züge auf der Paris-Strecke große Probleme verursacht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)