7. November 2013
Der Meteorit, der im Februar über Russland explodierte, hatte eine Sprengkraft von mehr als 30 Hiroshima-Bomben.
Der Einschlag ist jetzt wissenschaftlich ausgewertet. Mehrere Forscherteams haben ihre Ergebnisse in den Fachjournals "Nature" und "Science" veröffentlicht. Demnach hatte der Meteorit ursprünglich einen Durchmesser von knapp 20 Metern, zerbrach aber in rund 30 Kilometern Höhe in mehrere Stücke. Drei Viertel davon verdampften, aber der Rest richtete trotzdem großen Schaden an: 1.500 Menschen wurden verletzt, rund 7.000 Gebäude beschädigt.
Ein US-Astronom warnt in einem der Artikel, selbst "kleine" Meteoriten wie der vom Ural könnten größere Schäden anrichten als bisher gedacht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)