7. November 2013
Unser Erbgut ist voll von Informationen: Warum sehe ich so aus, wie ich aussehe, warum bin ich gut in Mathe, aber schlecht in Deutsch, warum habe ich Heuschnupfen oder warum nicht?
Die Gene eines Menschen können diese Fragen beantworten. Nun sind 100.000 Menschen in Großbritannien aufgerufen, ihre Gene freiwillig für die Wissenschaft zur Verfügung zu stellen - und zwar offen zugänglich für jeden Forscher. Ein ähnliches Projekt läuft bereits in den USA. Mitorganisator George Church von der Harvard Medical School sagt, die Daten könnten Forschungen enorm voran treiben. Andererseits birgt das Projekt Gefahren, immerhin sollen die Teilnehmer ihr gesamtes Erbgut preisgeben. Niemand weiß, was passieren könnte, sollten die Daten in falsche Hände geraten, warnen Kritiker. Wegen dieser Problematik müssen alle Interessierten vor ihrer Teilnahme eine Test machen, der prüft, ob sie die Risiken der Aktion verstehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)