7. November 2013
In unserer Rubrik "Glasklar" schauen wir ins Lexikon, und zwar heute ins Wirtschaftslexikon, und erklären den Begriff "Quantitative Lockerung".
In den Wirtschaftsnachrichten ist davon manchmal die Rede - denn die Quantitative Lockerung ist eine Geldpolitik, die die Notenbanken vor allem in der Finanzkrise seit 2008 angewandt haben. Mehrere Programme der US-Notenbank Federal Reserve sind unter dem Namen "Quantitative Easing" bekannt - dabei kaufte die Fed in großem Umfang Staats- und Unternehmensanleihen und versorgte den angespannten Markt dadurch mit frischem Geld. Denn die gekauften Anleihen wurden mit neuem Geld der Notenbank bezahlt - das Volumen der Notenbankbilanz und die Geldmenge vergrößerten sich also. Deshalb auch "Quantitative Lockerung": Die Notenbanken lockerten ihre Geldpolitik und ließen mehr Geldvolumen zu.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)