7. November 2013

Studie untersucht Verletzungen von Kindern, deren Eltern noch Teenager sind

Kinder sind neugierig - und fallen bei ihren Erkundungen schon mal hin oder schlucken etwas, das eigentlich nicht in den Magen gehört.

Das passiert wohl besonders häufig, wenn die Eltern selber erst im Teenager-Alter sind. Wissenschaftler haben nun untersucht, mit welchen Verletzungen Kinder von sehr jungen Eltern in die Notaufnahme kommen. Dabei konzentrierten sie sich auf die Daten von mehr als 760 Kindern unter 7 Jahren, die zwischen 2009 bis 2011 eine Notambulanz aufsuchten. In einem Fachmagazin schreiben die Wissenschaftler, dass 45 Prozent von ihnen gefallen waren und neun Prozent etwas verschluckt hatten. Außerdem kam heraus, dass 93 Prozent der Verletzungen Unfälle waren und keine Misshandlung durch die Eltern. Die Wissenschaftler raten, Teenager-Eltern besonders im Hinblick auf mögliche Unfälle aufzuklären.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)